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Lesung "Adressat unbekannt"

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Lesung „Adressat unbekannt“

Der Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim lud am

Dienstag, 07. Juni 2011 um 19:00 Uhr zur Lesung „Adressat unbekannt“.

„Adressat unbekannt“ – ein Roman in Briefform: schlicht und einfach, doch spannend und ergreifend inszeniert.

Zum Inhalt des Buches:

Zwei Freunde, ein Deutscher und ein amerikanischer Jude, leben gemeinsam in San Francisco und betreiben eine Kunstgalerie. 1932 kehrt der eine zurück nach Deutschland – in ein Land, in dem die Hoffnung auf eine neue politische Macht gesetzt wird. Briefe bleiben die Verbindung zwischen beiden – Briefe, die die Freundschaft zerbrechen lassen und der dramatischen Handlung seinen Lauf geben …

Der Text wurde bereits 1938 von Kathrine Kressmann Taylor verfasst und als Fortsetzungsgeschichte im New Yorker „Story Magazin“ veröffentlicht. 1992 wurde die Geschichte wiederentdeckt; acht Jahre später erschien sie erstmals auf Deutsch.

Das kleine unscheinbare Büchlein ist oft versteckt in den Regalen der Buchhandlungen zu finden und hat trotz seines spannend inszenierten Inhalts leider nur einen geringen Bekanntheitsgrad.

„Ich träume von einer morgendlichen vollen U-Bahn in Berlin, in der Hunderte von Menschen Kressmann Taylor lesen, aufsehen und sich mit Blicken gegenseitig versichern: nie wieder.“ Elke Heidenreich – Nachwort der bei Rowohlt erschienen Ausgabe.

Die beiden Vortragenden Heinrich Lesslhumer und Hans Schachinger wußten das Publikum zu fesseln.

Im Anschluss wurden noch in persönlichen Gesprächen die Eindrücke ausgetauscht.