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Neuerscheinung Dameron Report

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Dameron Report - Bericht des War Crimes Investigating Teams No. 6824 der U.S. Army vom 17.7.1945 über die Tötungsanstalt Hartheim

In Schloss Hartheim in Alkoven (OÖ) war von 1940 – 1944 eine von sechs NSEuthanasieanstalten untergebracht. Von Mai 1940 bis August 1941 wurden hier rund 18.000 Menschen im Zuge der „Aktion T4“ ermordet. Sie waren PatientInnen aus psychiatrischen Anstalten und BewohnerInnen von Behinderteneinrichtungen und Fürsorgeheimen. Von 1941 bis 1944 fielen zudem Häftlinge aus den Lagern Mauthausen, Gusen, Dachau und Ravensbrück der „Sonderbehandlung 14f13“ und ZwangsarbeiterInnen den Mordaktionen in Hartheim zum Opfer – insgesamt weitere rund 12.000 Personen.

Das War Crimes Investigating Team No. 6824 der U.S. Army unter der Leitung von Major Charles H. Dameron war im Juni und Juli 1945 in Hartheim tätig, um Beweismittel für die Nachkriegsprozesse der Alliierten zu sichern. Der Abschlussbericht dieser Untersuchungen, der hiermit in einer kommentierten Edition präsentiert wird, stellt eine zentrale Quelle der Vorgänge in Schloss Hartheim dar, auch und vor allem deswegen, weil von den NS-Funktionsträgern in den letzten Kriegsmonaten nahezu das gesamte Akten- und Fotomaterial vernichtet wurde.

Erstmals wird der lange verschollen geglaubte Untersuchungsbericht mit dieser Publikation der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Beiträge von Günter Bischof, Andrea Kammerhofer, Brigitte Kepplinger und Hartmut Reese ergänzen die Edition.

Der Dameron Report kostet 33,90 € und ist im Buchhandel sowie im Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim zu erwerben.

Im Anhang finden Sie Informationen zur Publikation und einen Auszug aus dem Pressespiegel.

Zur Publikation

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