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Forschungsprojekt Psychiatrische Anstalt Niedernhart

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Seit einigen Jahren wird im Lern- und Gedenkort zur Geschichte der psychiatrischen Anstalt Niedernhart (später Wagner-Jauregg Krankenhaus, heute Neuromed Campus) in Linz geforscht. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der „dezentralen" NS-Euthanasie, der Ermordung von PsychiatriepatientInnen durch Ärzte und PflegerInnen - direkt in der Anstalt. Ein Aspekt sind etwa die Namen der während der Zeit des Nationalsozialismus in Niedernhart Verstorbenen und der Verbleib ihrer menschlichen Überreste. Darüber hinaus wird auch die Geschichte der Anstalt zwischen 1914 und 1938 erforscht.

Projekt "Nebenan, Schloss Hartheim"

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Gemeinsam mit den Begeiter*innen des Lern- und Gedenkorts Schloss Hartheim werden Materialien, didaktische Methoden und pädagogische Angebote entwickelt und erprobt, die auf die Einbettung des Ortes in ein gesellschaftliches Umfeld fokussieren. Inhaltlich soll der Frage nachgegangen werden, wie die Gesellschaft im Nationalsozialismus mit Tatorten verbunden war. Ziel ist es, ein vertieftes Verständnis der historischen Ereignisse zu ermöglichen, bei dem die komplexe gesellschaftliche Verantwortung im Mittelpunkt steht.
Mittel- bis langfristig ist angedacht, die hier entwickelten Ansätze in einem internationalen Projekt zur Diskussion zu stellen, im Kontext der Beziehungen von historischem Ort und Gedenkort zu ihren jeweiligen Umgebungen. Im Zentrum würden dabei Praxisbeobachtung, Analyse und Entwicklungslabore stehen, die auf eine intensive Partizipation der heutigen Anrainer von Gedenkorten abzielen.

Projektgruppe „Inklusives Gedenken“

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Ziel der 2018 gegründeten Projektgruppe ist die Schaffung eines pädagogischen Angebots in leichter bzw. leicht verständlicher Sprache für den Besuch von Menschen mit Lernschwierigkeiten im Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim. Neben MitarbeiterInnen des Lern- und Gedenkorts arbeiten auch VertreterInnen der Zielgruppe in dem Projekt. Das pädagogische Angebot soll auch für andere Menschen, die Probleme mit regulärer Sprache haben, z.B. Menschen mit Migrationshintergrund, genutzt werden können. Neben einer Begleitung durch den Lern- und Gedenkort soll auch ein Angebot für die Vor- und Nachbereitung des Besuches in Hartheim erarbeitet werden.

Projektgruppe „Fremdvölkische Kinderheime“

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Im Frühjahr 2017 wurde am Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim eine Projektgruppe gegründet, die sich mit der Geschichte der „fremdvölkischen Kinderheime" auf dem Gebiet des „Gaues Oberdonau" in der Zeit des Nationalsozialismus beschäftigt. Die Gruppe besteht aus MitarbeiterInnen des Lern- und Gedenkorts sowie Lokal- und RegionalhistorikerInnen und Gedenk-AktivistInnen. Bei den „fremdvölkischen Kinderheimen" handelte es sich um Einrichtungen, in denen Kinder von osteuropäischen und sowjetischen ZwangsarbeiterInnen, die ihren Müttern entzogen worden waren, unter häufig sehr widrigen Bedingungen untergebracht wurden. Viele der Säuglinge verstarben an Unterernährung und mangelnder Versorgung.

Ziel des Projekts ist es, die historische Forschung zu möglichst vielen der Heime (ca. ein Dutzend auf dem Gebiet des „Gaues Oberdonau") voranzutreiben, einen „Atlas" der Heime zu erstellen und die Ergebnisse in einem Sammelband in der historischen Reihe des Lern- und Gedenkorts Schloss Hartheim zu publizieren. Ein weiteres Ziel soll aber auch sein, lokale Gedenkarbeit zu initiieren bzw. zu fördern.

Kontakt

Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim
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A-4072 ALKOVEN

tel +43 7274 6536-546
fax +43 7274 6536-548
email office(at)schloss-hartheim.at 

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