Zur Startseite

plan-eg-20120706 plan-eg-20120706 12 plan-eg-20120706 13 plan-eg-20120706 14 plan-eg-20120706 15 plan-eg-20120706 16 plan-eg-20120706 17 plan-eg-20120706 18
Drucken

„Ein Ort des Erinnerns und der Hoffnung" Das zentrale Objekt des Raumes ist ein Glas-Stahlkubus. Sein Inhalt: Flusssteine aus der Donau. In diese wurde die Asche der Opfer geschüttet.

Kinder aus der Hauptschule Alkoven sammelten nun so viele Steine aus der Donau, als Menschen ermordet wurden. Der in der Mitte des Turmerkers platzierte Kubus wurde damit gefüllt. 

Auf einer Tür, die zur Gänze aus Glas gefertigt wurde, ist der Artikel 26 „Integration von Menschen mit Behinderung“ aus der EU-Grundrechtscharta zu lesen. Durch diese Tür geht man auf das Objekt zu - dieses war bestimmend für das Gestaltungskonzept des Meditationsraumes. Die Nähe zu den Elementen, vor allem zum Wasser war vorgegeben. So war es naheliegend, in der weiteren Gestaltung das Element Wasser als „Lebensquell“ und nicht mehr als „Grab“ zu interpretieren.

In die Fensternischen (die Fenster abdeckend) wurden zartfarbige Glaspaneele gesetzt.

Ruhige, einfache Flächen und lineare Strukturen assoziieren das Fließen des Wassers. Die Farbigkeit (von farblos bis grün und blau) konzentriert sich auf die Fenster im Eckturm. Die Farbigkeit der Glaspaneele ist für die Atmosphäre des Raumes von entscheidender Bedeutung. Deshalb werden die Paneele von rückwärts und unten beleuchtet, sodass auch bei Dämmerung oder am Abend die Wirkung der Fenster für den Raum gewährleistet ist.

Die weitere Ausstattung beschränkt sich auf die Beleuchtung des Kubusses und Sitzgelegenheiten in Form von einfachen Hockern, die zur Besinnung einladen.

Bei Gedenkveranstaltungen und religiösen Andachten im Turmerker ist Platz für Kerzenhalter vorgesehen.

Bewusst wurde in der Gestaltung kein religiöses Symbol einer bestimmten Konfession verwendet, es sollte ein Raum für alle Menschen werden. Ein Raum des Gedenkens an die Opfer der Euthanasie, aber auch ein Raum, der aus der Erinnerung zur Hoffnung führt –letztere bedingt wiederum die Erinnerung.“

Herbert Friedl

 

Foto: Meditationsraum mit Hockern und farbigen Glaspanelen an den Fenstern  Foto: Kubus mit Donaukieseln im Meditationsraum

 

Kontakt

Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim
SCHLOSSSTRASSE 1
A-4072 ALKOVEN

tel +43 7274 6536-546
fax +43 7274 6536-548
email office(at)schloss-hartheim.at 

Unser Büro ist zu folgenden Zeiten besetzt:
Mo–Do: 8:30–16:30 Uhr
Fr: 8:30–13:00 Uhr

 

Öffnungszeiten

Mo und Fr: 09.00 bis 15.00 Uhr
Di bis Do: 09.00 bis 16.00 Uhr
Sonn- und Feiertags: 10.00 bis 17.00 Uhr
Samstag geschlossen




© 2013 Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim

Close Panel

Sollten Sie Fragen zum Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim, zur Ausstellung "Wert des Lebens" oder zur Gedenkstätte haben, kontaktieren Sie uns bitte.

 

Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim

Schlossstr. 1

A - 4072 Alkoven

Tel.: +43 (0)7274 – 6536-546

Fax: +43 (0)7274 – 6536-548

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Das Büro ist zu folgenden Zeiten besetzt:

Öffnungszeiten Büro
Mo bis Do 08.30 - 16.30 Uhr
Fr 08:30 - 13.00 Uhr

 

Öffnungszeiten Gedenkstätte und Ausstellung:

Öffnungszeiten Gedenkstätte und Ausstellung
Mo und Fr 09.00 - 15.00 Uhr
Di bis Do 09.00 - 16.00 Uhr
Sonn- und Feiertag 10.00 - 17.00 Uhr
Samstag geschlossen

 

Bitte beachten Sie, dass die KULTURFORMEN HARTHEIM zum Institut Hartheim gehören und andere Öffnungszeiten haben:

Öffnungszeiten KULTURFORMEN HARTHEIM
Mo, Di und Do 09.00 - 14.30 Uhr