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In den Jahren 1940–1944 waren zahlreiche Angestellte aus dem "Altreich" und aus Oberdonau im Schloss tätig, die teils freiwillig, teils auf Anordnung eingestellt und unter Androhung schwerer Strafen zum Stillschweigen verpflichtet worden waren. Neben dem Verwaltungs-, Kanzlei- und Wachpersonal waren Pfleger und Schwestern, Fahrer, Handwerker und Hilfspersonal bei der Abwicklung des Massenmordes beschäftigt. Nur wenige wurden nach 1945 vor Gericht gestellt und verurteilt.

Leiter der Anstalt war der Linzer Arzt Dr. Rudolf Lonauer, der zugleich als Direktor der Gauheil- und Pflegeanstalt Niedernhart fungierte, auch dort zahlreiche Tötungen durchführte und sich 1945 der Verantwortung durch Selbstmord entzog. Sein Stellvertreter Dr. Georg Renno (1997) tauchte 1945 unter.

Vom Frühjahr 1940 bis August 1941 wurden aus Krankenanstalten, Pflege- und Altenheimen des südostdeutschen Raumes planmäßig "nicht besserungsfähige" Insassen abtransportiert und in Hartheim ermordet; die sogenannte Hartheimer Statistik zählt für besagten Zeitraum 18.269 ermordete Personen.

Ab Sommer 1941 wurden in den Tötungseinrichtungen in Hartheim auch Häftlinge aus Konzentrationslagern ermordet. Vor allem Häftlinge der KZ Mauthausen und Dachau und der zahlreichen Nebenlager, aber auch Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen aus Osteuropa wurden in Hartheim bis Ende 1944 getötet.

Die Vorgänge im Schloss konnten der einheimischen Bevölkerung nicht verborgen bleiben. Im Ort kam es vereinzelt zu aktiven Widerstandshandlungen; passiver Widerstand wurde manchmal sogar bei Ärzten und Beamten festgestellt.

 

 

Foto: Blick in den Raum "Täter und Opfer"

 

 

 

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