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BerufsbildMenschenbild

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Foto: Schülerinnen und Schüler beim Erstellen des Puzzles einer Pflegeperson

Das didaktische Arbeitsmaterial BerufsbildMenschenbild richtet sich an Lernende und Lehrende, die in/mit der Aus-, Fort- und Weiterbildung von (zukünftigen) Pflegepersonen (Gesundheits- und Krankenpflege, Altenpflege und andere sozial-pflegerische Berufe) beschäftigt sind. Es gibt Lehrenden im Pflegebildungsbereich die Möglichkeit, einen Besuch des Lern- und Gedenkorts Schloss Hartheim nach Führung durch Gedenkstätte und Ausstellung „Wert des Lebens" pflegespezifisch mit Ihren Teilnehmern zu bearbeiten und zu vertiefen.

Für die Lernenden bieten sich Hilfestellungen zur Reflexion des eigenen beruflichen Alltags, zum kritischen Hinterfragen bestehender Verhältnisse in der Berufspraxis oder auch eigener Meinungen und Überzeugungen. BerufsbildMenschenbild verfolgt das Ziel, historisches Wissen und ethisches Handeln zu fördern und fordern und persönliche Haltungen sowie Denk- und
Handlungsmuster zu überprüfen.

Methodisch ist das Lernprogramm am selbst organisierten, forschenden und assoziativen Lernen
orientiert. Historisch-fachlich bieten die Führungen durch Gedenkstätte und Ausstellung „Wert des
Lebens" eine fundierte und kompetente Grundlage. Soziale Bezüge werden durch Gruppenübungen
oder Übungen im Lerntandem berücksichtigt. Diskussionen in Gruppen oder die persönliche
Auseinandersetzung mit Themenschwerpunkten zielt auf die Reflexionsfähigkeit und die
Selbstwahrnehmung der Lernenden ab.
Die Rolle der Lehrperson ist im Sinne eines Beraters, Begleiters und Moderators innerhalb der
einzelnen Sequenzen des gewählten Moduls zu verstehen.

Insgesamt werden fünf Module zur Auswahl angeboten:

  • Modul 1: Scham
  • Modul 2: Nähe/Distanz
  • Modul 3: Macht/Ohnmacht
  • Modul 4: Sprache
  • Modul 5: Verantwortung

Fast jedes Modul von BerufsbildMenschenbild ist für eine 90–minütige Lehr-/Lerneinheit
konzipiert (ohne Pause). Eine Ausnahme bildet das Modul Macht/Ohnmacht für das ca. 100 Minuten
veranschlagt werden müssen, wenn alle Verfahren durchgeführt werden sollen.

Die empfohlene Gruppengröße beträgt max. 25 TeilnehmerInnen. Interessierte Lehrende bekommen nach der Fixierung eines Termins das Informationsmaterial zum Programm auf CD zugesandt.
BerufsbildMenschenbild wurde vom Pflegewissenschaftler und Pflegepädagogen Michael Bossle in Kooperation mit dem Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim konzipiert.

Nähere Informationen finden Sie hier:

Folder BerufsbildMenschenbild

Artikel aus der Zeitschrift "Geschichte der Pflege"

 

Literatur:

Irene Zauner-Leitner, Michael Bossle: Lehrende und Lernende der Pflege- und Sozialberufe an einem historischen Ort des Leides: Möglichkeiten der Reflexion und Vertiefung. In: Geschichte der Pflege; Kongressdokumentation Geschichtswelten 2014. (eingereicht, zur Veröffentlichung angenommen)

 

Michael Bossle, Irene Zauner-Leitner: Historisches Wissen erfahren, Werte vermitteln. Das Vertiefungsprogramm BerufsbildMenschenbild für Pflege- und Sozialberufe am Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim (Ö). In: Bildungsabschlüsse – Bildungsanschlüsse – Bildungsmanagement. Hg. v. Elfriede Brinker-Meyendriesch, Anke Fesenfeld, Andreas Lauterbach, Hungen 2012, 191-203.

 

Irene Leitner, Michael Bossle: Der nächste Schritt: Wissen vermitteln. BerufsbildMenschenbild - Vertiefungsprogramm für Gesundheits- und Pflegeberufe. In: Den Opfern ihre Namen geben. NS-„Euthanasie"- Verbrechen, historisch-politische Verantwortung und Erinnerungskultur. Hg. V. Arbeitskreis zur Erforschung der nat.soz. „Euthanasie" und Zwangssterilisation (Berichte des Arbeitskreises, Band 7), Münster 2011, 239-250.

 

Michael Bossle, Irene Leitner: Pflege im Nationalsozialismus: aus gemeinsamer Geschichte lernen – Historisch-Biographische Methode im pflegepädagogischen Kontext, Zeitschrift für Pflegewissenschaft/ PrInterNet 06/09: 364-371

 

 

 

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